Aktualisiert: 27.07.2022 - 09:25

Manchmal sind wir uns zu hundert Prozent sicher, dass wir uns an ein bestimmtes Ereignis gut erinnern, aber liegen dann trotzdem falsch. Das liegt oft am Mandela-Effekt.

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Beispiele für den Mandela-Effekt: So täuscht uns unser Gehirn

Wenn wir uns an bestimmte Ereignisse erinnern und uns sicher sind, dass die genauso passiert sind, aber am Ende doch falsch liegen, nennt man das Konfabulation. Beim konfabulieren versteht man in der Psychopathologie die Produktion falscher Aussagen oder Erzählungen.

Der Effekt dahinter wird oft auch Mandela-Effekt genannt. Viele Menschen waren sich sicher, dass Nelson Mandela während seiner Gefangenschaft gestorben ist - also in den 80er Jahren. Sein tatsächlicher Todestag war nach seiner Gefangenschaft am 5. Dezember 2013 als er an einer Lungenentzündung im Kreis seiner Familie starb.

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Das sind die bekanntesten Beispiele für den Mandela-Effekt

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  • In der fünften Episode von Star Wars sind sich einige sicher, dass Darth Vader „Luke, ich bin dein Vater“ sagt. Das ist jedoch falsch, denn er antwortet dem jungen Skywalker mit: „Nein, ich bin dein Vater.“

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  • Viele denken, dass die Vereinigten Staaten von Amerika 52 oder 51 Staaten haben. Das ist falsch. Es sind 50 Staaten.

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  • Die Ballade „Wer are the Champions“ von Queen wird oft mit den Worten „... of the world“ beendet. Das Lied endet aber mit „We are the champions“ .
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  • Den Monopoly-Mann stellen sich viele als rennenden Mann mit einem Geldsack, einem Hut und einem Monokel vor. Das ist jedoch falsch, denn auf dem Logo von Monopoly trägt der Monopoly-Mann kein Monokel.