Aktualisiert: 08.09.2021 - 15:25

Um in Österreich auf Autobahnen und Schnellstraßen fahren zu dürfen muss eine Mautgebühr bezahlt werden. Diese wird nun bald teurer. Mit welchen Kosten du bei deiner nächsten Fahrt durch Österreich rechnen musst, erfährst du hier.

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So teuer wird die Maut auf Österreichs Straßen

In Österreich ist es schon sehr lange üblich, dass man beim Befahren der Autobahnen und Schnellstraßen eine Vignette kaufen muss. Die eingenommenen Mautgebühren werden für die Instandhaltung der Straßen genutzt und für den Ausbau des Autobahnnetzes verwendet.

Die neuen Preise ab 2022

Bereits für dieses Jahr wurden die Preise um 1,5 % gesteigert. Der Preis für eine Vignette für ein Jahr lag also bei 92,50€, für zwei Monate bei 27,80 € und für zehn Tage bei 9,60€.

Ab dem 01. Januar 2022 soll laut Autobahnbetreiber Asfinag die Mautgebühr in Österreich erneut um 1,4% angehoben werden. Eine Jahresvignette kostetet dann 93,80€, eine für zwei Monate 28,20€ und eine für zehn Tage 9,60€.

Dafür werden die Einnahmen genutzt: 

Das Autobahn- und Schnellstraßennetzt in Österreich umfasst rund 2.500 Kilometer und wird mit Hilfe der Mautgebühren gepflegt, und weiter ausgebaut. Allein die Einnahmen durch Autofahrer und Motorradfahrer betragen knapp 500 Millionen Euro. Dazu kommen noch 1,5 Milliarden Euro durch Mautgebühren von LKW-Fahrern.  

Erhältlich sind die Vignetten entweder online über eine Registrierung oder bei 6.000 Asfinag-Vertriebspartnern in Österreich und umliegenden Ländern.