Aktualisiert: 08.04.2021 - 11:44

Die Inzidenzzahlen in Bayern steigen weiter. Alle geplanten Öffnungen werden daher auf Eis gelegt und die Corona-Maßnahmen verschärft. Mehr Infos hier.

urn newsml dpa com 20090101 201019 99 995778 large 4 6

Foto: Stefanie Loos/AFP POOL/dpa

Gefahr der dritten Welle bleibt - keine unsicheren Öffnungen

Am Mittwoch, 7. April, hat sich das bayerische Kabinett getroffen, um über die weiteren Corona-Maßnahmen im Freistaat zu beraten. Diese neuen Beschlüsse hat Ministerpräsident Markus Söder verkündet:

Geplante Öffnungen in Bayern werden verschoben

Alle Öffnungen, die für Regionen mit Inzidenzen unter 100 geplant waren, werden um zwei Wochen verschoben. Das heißt: Außengastro, Kinos und andere Kulturangebote müssen weiterhin geschlossen bleiben - bis mindestens 26. April 2021. Auch die Entscheidung über Modellregionen wird um 14 Tage nach hinten geschoben, ebenfalls die geplanten Modellprojekte für Kultur.

Wieder Verschärfungen im Einzelhandel

Der Lebensmittelhandel, Drogerien und Apotheken bleiben auch weiterhin inzidenzunabhängig geöffnet. Allerdings dürfen Buchhandlungen, Baumärkte und Blumenläden nicht mehr wie bisher ebenfalls inzidenzunabhängig öffnen. Stattdessen gilt für diese künftig sowie für den restlichen Handel Folgendes:

  • Inzidenz unter 50: Handel kann öffnen

  • Inzidenz zwischen 50 und 100: Click und Meet im Handel möglich

  • Inzidenz zwischen 100 und 200: Click&Meet im Handel mit Test erlaubt

  • Inzidenz über 200: Handel muss schließen (ausgenommen Läden des täglichen Bedarfs), nur Click & Collect erlaubt

- Anzeige -

Jetzt den 95.5 Charivari Newsletter abonnieren und keine Aktionen mehr verpassen >>>

So geht es an den Schulen in Bayern weiter

Die Schulen in Bayern dürfen nach den Osterferien öffnen - unter Inzidenz 100 wie bisher im Wechselunterricht, über Inzidenz 100 bleibt es beim Distanzunterricht (ausgenommen Abschluss- und vierte Klassen). Allerdings kommt eine generelle Testpflicht an den Schulen, die inzidenzunabhängig ist. 

Nach Ostern dürfen Schüler und Lehrer nur mit negativem Schnelltest am Unterricht teilnehmen. Die Tests müssen mindestens zweimal wöchentlich durchgeführt werden. Drei Möglichkeiten soll es geben: Selbsttest, PCR-Test oder Schnelltest, die Tests sind direkt an der Schule durchzuführen.