Aktualisiert: 16.07.2021 - 10:32

Bayern will die Corona-Impfungen flexibilisieren und so die Impfbereitschaft der Bürger steigern. So sollen Impfungen künftig auch an ungewöhnlichen Orten stattfinden. Wie das konkret aussehen soll, hier.  

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Das ist die neue Impf-Strategie in Bayern

Bayern weitet im Kampf gegen die Corona-Pandemie seine Impfangebote massiv aus. So sind künftig "Impfungen to go" zum Beispiel vor Geschäften, auf Märkten oder bei Sportveranstaltungen möglich. Ziel ist es, den Impfstoff vor allem mit Hilfe mobiler Teams zu den Menschen zu bringen.

Um die Bürgerinnen und Bürger in ihrer unmittelbaren Lebenswelt zu erreichen, setzt die Bayerische Staatsregierung auf starke Partner vor Ort. Dazu gehören der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA), der Bayerische Jugendring, der Bayerische Landessportverband, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), die Industrie- und Handelskammer (IHK), der Handwerkstag, der Bundesverband der Systemgastronomie und die Betreiber großer Einkaufszentren, die bei der Umsetzung neuer und unbürokratischer Impfangebote helfen werden.

Mehr Flexibilität auch in den Impfzentren

In den Impfzentren sollen Erstimpfungen künftig auch ohne vorherige Registrierung und Termin möglich sein. Zudem soll die Wohnortbindung aufgehoben werden. Man kann sich also auch stadt-, landkreis- und bundeslandübergreifend impfen lassen. Ergänzend können die Impfzentren Drive-in-Angebote einrichten.

Darüber hinaus ist es künftig möglich, dass Erst- und Zweitimpfungen von niedergelassenen Ärzten und Impfzentren in Kombination vorgenommen werden.