Aktualisiert: 10.10.2022 - 08:50

Es ist wieder soweit, die Pilzsaison ist im vollen Gange. Auch rund um München kannst du schmackhafte Pilze finden. Wo genau und was du dabei beachten musst, erfährst du hier. 

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Foto: pixabay

Die besten Tipps für Münchner Pilzsammler

Endlich gibt es sie wieder - leckere Pilze! Die Hauptsaison für Schwammerl ist im Spätsommer und Herbst. Ab Anfang September startet die Hochsaison, welche sich noch über den ganzen Oktober hinauszieht. Nicht nur im Supermarkt oder am Viktualienmarkt findest du die leckeren Pilzsorten dann - auch in der Natur rund um München! 

Hier findest du Schwammerl rund um München

Du musst nicht weit aus der Stadt herausfahren, um schmackhafte Schwammerl zu finden. Natürlich verraten leidenschaftliche Schwammerlsucher ungern ihre Geheimtipps, trotzdem haben wir einige davon für dich absahnen können.

Tolle Pilze kannst du zum Beispiel in im Ebersberger-, Perlacher- oder Hofoldinger Forst finden. Aber auch im Forstenrieder Wald, in Aying oder in Hohenbrunn wirst du fündig. Wenn du ein bisschen weiter raus fahren möchtest, lässt sich das Schwammerlsuchen perfekt mit einem Spaziergang um den Spitzingsee oder den Kirchsee kombinieren. Auch wenn jede Pilzart ihr spezielles Lieblingsareal bevorzugt gilt, dass du prinzipiell auf Lichtungen viele Pilze finden kannst.

Einen kleinen Geheimtipp am Rande gibt es übrigens auch noch: dort, wo du einmal tolle Pilze gefunden hast, kannst du auch ein paar Tage später wieder nachschauen. Grund dafür ist das Myzel eines Pilzes, was meist mehrere Fruchtkörper bildet, welches dann wiederum neue Schwammerl aus dem Boden sprießen lässt.

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Bei welchem Wetter sollte auf Pilzsuche gegangen werden?

Für Pilzsammler ist eine Mischung aus Sonnenschein und Regen perfekt, denn dann schießen die Pilze aus den Böden. Unterschreitet die Temperatur jedoch die 25 Grad Marke, kann eine Schwammerlsuche schnell zur großen Niederlage werden.

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Welche Pilze sind essbar?

Viele Laien trauen sich auf Grund ihrer Unwissenheit nicht auf Pilzsuche. Natürlich ist nicht jeder Pilz, der bei uns wächst, zum Verzehr geeignet, weshalb du dich vor deiner Suche gut informieren solltest. Denn viele Pilze, die genießbar sind, haben einen ungenießbaren Doppelgänger. Deshalb solltest du dir auf jeden Fall ein Pilzbuch kaufen oder in einer Bibliothek ausleihen, bevor du deine Pilzsuche startest. Und im Zweifel gilt: lieber nicht essen und erst einen Experten zu Rate ziehen!

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Unsicherheit nach dem Sammeln? – Kein Problem!

Mit deiner Ausbeute kannst du auch bei der Pilzberatungsstelle des Kreisverwaltungsreferates München vorbeischauen. Zwischen August und Mitte Oktober stehen dort einige ehrenamtliche Berater des Vereins für Pilzkunde zur Verfügung, die sich deine Schwammerl gerne anschauen und dir Auskunft über die Essbarkeit geben können. Mehr Infos dazu findest du hier.

Übersichtskarte: Hier kannst du Pilze in und um München sammeln!