Aktualisiert: 18.10.2021 - 13:51

Ob mit bunten Lichtern, gewaltigen Riesenblumen oder Metallpyramiden: in den U-Bahn-Stationen in München gibt es so einiges zu sehen. Die schönsten Stationen der Stadt zeigen wir dir hier.

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Foto: Shutterstock

Diese U-Bahnhöfe in München solltest du gesehen haben

50 Jahre lang gibt es sie nun schon: die U-Bahn in München! Mit der U-Bahn in München unterwegs zu sein, kann manchmal zwar zu einer nervlichen Herausforderung werden. Zugausfälle, technische Störungen und Unregelmäßigkeiten im Betrieb gehören häufig dazu. Doch davon solltest du dich nicht unterkriegen lassen, denn in München gibt es mittlerweile viele einzigartig gestaltete U-Bahnstationen, die wirklich immer eine Fahrt wert sind. Um dir deine tägliche Reise mit der U-Bahn zu versüßen, zeigen wir dir hier die schönsten U-Bahnhöfe Münchens. Viel Spaß bei einer Reise durch den Münchner Untergrund!

Münchner Freiheit (U3/U6)

Einer der coolsten und lebendigsten U-Bahnstationen ist wohl die Münchner Freiheit. Die gelben Lamellenwände und die grell beleuchteten blauen Säulen ergeben zusammen mit den verspiegelten Decken ein spannendes Gesamtbild. Das moderne Lichtkonzept stammt von Ingo Maurer. Der Künstler hat unter anderem auch die U-Bahn-Station des Westfriedhofs gestaltet. Der Bahnhof an sich soll ein freies und modernes Lebensgefühl vermitteln. 

Georg-Brauchle-Ring (U1)

Ein einzigartiges Konstrukt aus 400 bunten Metallfeldern findest du an den Gleiswänden der Station Georg-Brauchle-Ring. Was von weitem aussieht wie ein Fernsehtestbild aus vergangenen Zeiten, ist bei genauerer Betrachtung ein Gesamtbild aus verschieden Metallplatten, die jeweils 135 kg schwer sind. Neben einfarbigen Feldern sind Malereien, Post- und Landkarten von dem Künstler Franz Ackermann zu sehen. Da der Bahnsteig keine Deckenstützen benötigt, hast du von jeder Position aus freie Sicht auf die detailreich gestalteten Wände.

Oberwiesenfeld (U3)

An der U-Bahnstation in Oberwiesenfeld findest du an einer Gleiswand ein unterirdisches Labyrinth aus schwarz-weißen Aluminium Paneelen. Die Wand am gegenüberliegenden Gleis ist im Kontrast dazu knallig orange. Die 16 auf besondere Art und Weise eingebauten Oberlichter sorgen für die passende Beleuchtung. Wer seine Augen also ein bisschen strapazieren will oder seinen Sehnerv trainieren möchte, der ist hier genau richtig.

Großhadern (U6)

Kein U-Bahnhof ist so gestaltet, wie die Station in Großhadern. Aufgrund der verwinkelten Deckenkonstruktion und der besonderen Wandgestaltung entsteht hier eine faszinierende Wirkung. Die Betonstruktur der Wände wurde als Farbträger für ein großflächiges Gemälde verwendet, welches sich fast über den ganzen Bahnsteig bis zur Decke ausbreitet. Alles ist in Grau- und Brauntönen gehalten und soll die geologischen Strukturen des Baugrundes darstellen. Um das unterirdische Feeling zu unterstützen, wurde zusätzlich ein indirektes Beleuchtungssystem angebracht.

Josephsburg (U2)

Die 1999 eröffnete U-Bahnstation Josephsburg in Berg am Laim gehört aufgrund ihres außergewöhnlichen Looks definitiv zu den Top 10 U-Bahnstationen in München. Die Wände an den Gleisen sind in einem kräftigen Rot gestrichen und der Boden des Bahnsteigs ist in einem gleichmäßigen Schachbrettmuster gestaltet. Hinzu kommen bunte Glasplatten an der Decke. Der Bahnsteig gehört außerdem zu einem der Bahnsteige in München, die kein natürliches Tageslicht von außen bekommen und deshalb nur mit künstlichem Licht beleuchtet werden.

Candidplatz (U1)

Du hast Lust auf einen Trip ins Regenbogenland? Mit Münchens U-Bahnen ist das kein Problem. Alles was du tun musst ist mit der U1 zum Candidplatz in München zu fahren und die wohl bunteste U-Bahn-Station Münchens zu bewundern. Dort sind nicht nur die Gleiswände, sondern auch die Decken und Säulen in den bunten und ineinanderfließenden Farben des Regenbogens gefärbt.

Hasenbergl (U2)

Der Spiegelsaal unter den Münchner U-Bahnhöfen ist die Station Hasenbergl. Hier fällt zunächst das blattförmige Deckensegel aus perlmuttfarbigen Blechpaneelen vor dem dunkelblauen Hintergrund auf. Dazu kommen die mit Glaspaneelen mit Glasgespinst in Edelstahlrahmen gestalteten Seitenwände der Gleise und der Boden mit einem großen geometrischen Muster. Auch die Decke ist so gestaltet, dass sie die angebrachten Lichtelemente reflektiert.

Moosach (U3)

Um beim U-bahnfahren kurz in die Welt der Botanik einzutauchen, kannst du einen Stopp in Moosach machen. Hier findest du an den Gleiswänden Darstellungen von Blumen und Pflanzen im XXL-Format . Der Künstler Martin Fengel hat dafür Fotografien von den jeweiligen Motiven aus Moosach angefertigt, um sie als Vorlage zu benutzen und möglichst genau arbeiten zu können. Die schlichte Beleuchtung und der helle Boden, sowie die weißen Hintergründe der Seitenwände sorgen dafür, dass die Blumen besonders hervorstechen.

Olympia-Einkaufszentrum (U3/U1)

Im Zwischengeschoss der U-Bahnstation am Olympia-Einkaufszentrum ist eine große Portion Edelstahl zu finden, wodurch eine fast schon weltraumartige Atmosphäre entsteht. Vor allem durch die vielen kleinen Metallpyramiden, die quadratisch nebeneinander an den Gleiswänden angebracht sind, wird das Licht vielfach reflektiert.

Westfriedhof (U1/U7)

Als letzte unserer Top 10 U-Bahnstationen in München ist als krönender Abschluss noch die Station am Westfriedhof zu nennen. Sie gehört mittlerweile zu einer der beliebtesten Foto-Locations in München. Aber was macht die Station so besonders? Immer wieder für Begeisterung sorgt hier die einzigartige Konstruktion des Lichtkünstlers Ingo Maurer aus 11 Riesen-Lampenschirmen, die in rot, gelb und blau leuchten und so eine warme aber trotzdem einzigartige Wirkung erzeugen.