Aktualisiert: 20.09.2021 - 11:25

Auch 2021 bekommt die Stadt München wieder einen prächtigen Christbaum für den Marienplatz. Nun ist klar, woher der Baum kommt. Mehr Infos hier. 

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Foto: Shutterstock

Weißtanne aus dem Landkreis Weilheim-Schongau

Seit dem Jahr 1977 gibt es den Christbaum vor dem Münchner Rathaus schon. Und natürlich wird es auch 2021 wieder einen Christbaum auf dem Marienplatz geben. Aufgestellt werden soll der Baum im November. Und nun steht auch fest, welche bayerische Gemeinde den Baum in diesem Jahr zur Verfügung stellt.

Bewerbung für Christbaumspende dauert mehrere Jahre

Der Münchner Christbaum ist jedes Jahr die freiwillige Spende einer anderen Gemeinde. Damit verbunden ist die Präsenz auf dem Münchner Marienplatz, mit der Gemeinden für sich als Tourismusort werben können.

Jährlich können sich interessierte Gemeinden bei der Stadt München für eine Christbaumspende bewerben. Die Wartezeit kann bis zu 15 Jahre betragen.

Gewonnen hat die Ausschreibung in diesem Jahr der Landkreis Weilheim-Schongau. Anfang November soll Münchens zukünftiger Christbaum dort gefällt und anschließend per Schwertransport in den frühen Morgenstunden in die 75 Kilometer entfernte Landeshauptstadt transportiert werden.

Das ist bisher über Münchens Christbaum 2021 bekannt

Bei dem Baum handelt es sich laut dem Landratsamt Weilheim-Schongau um eine etwa 27 Meter hohe Weißtanne, die derzeit in der Marktgemeinde Peiting steht. Voraussetzung für die Auswahl war, dass der Baum ohnehin gefällt werden muss. Außerdem muss dafür ein junger Setzling nachgepflanzt werden. 

Für den Fall, dass die Tanne beim Transport beschädigt werden sollte (wie zuletzt 2029 der Fall), gibt es auch schon einen Plan B: dann wird auf einen "Ersatzbaum" zurückgegriffen, der in Magnetsried steht,

Übrigens: nach Weihnachten wird der Christbaum nicht entsorgt werden, sondern als Maibaum weiterleben!