Aktualisiert: 02.08.2022 - 15:41

Dieses Jahr sind besonders viele Wespen unterwegs, das liegt unter anderem an dem besonders warmen Sommer. Oft reicht schon eine unachtsame Bewegung und die Wespe hat zugestochen. Wir verraten dir, was du gegen die Stiche tun kannst.

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So verhältst du dich richtig bei Insektenstichen

Ein absolut traumhafter Sommer! Der Grill wird angeheizt oder man gönnt sich in der nahegelegenen Eisdiele eine süße Abkühlung. Leider wird das Vergnügen aber schnell anstrengend, denn auch Wespen wollen etwas von unserem Essen abhaben.

So wirst du Wespen los und verhinderst gestochen zu werden:

  • Essen und Getränke abdecken: wenn Essen und Getränke draußen stehen bleiben, ist es sinnvoll diese abzudecken. Gerade bei süßen Getränken für Kinder ist es zudem wichtig, dass aus einem Glas ggf. mit einem Strohhalm getrunken wird.

  • Nicht nach Wespen schlagen: wird man von einer Wespe umkreist, sollte man nicht nach dem Tier schlagen. Dies macht es nur aggressiver. Auch das Wegpusten bringt nicht den erhofften Erfolg. Durch den erhöhten Kohlenstoffdioxidgehalt in der Ausatemluft reagiert die Wespe nervös. Empfehlenswert ist es, die Wespen mithilfe eines Gegenstandes langsam wegzuschieben.

Was ist zu tun, wenn man doch gestochen wird?

Insektenstiche Info BFMuenchen

© Bild: Feuerwehr München

ACHTUNG: Treten Symptome wie Schwindel, Übelkeit oder sogar Atemnot auf, muss umgehend reagiert werden. Wähle sofort den Notruf 112. 

Treten nur leichte Schwellungen und Rötungen auf, sollte der Stich weiter beobachtet werden. Dann können diese Hausmittel helfen:

  • Stachel raus: du solltest unbedingt zuerst den Stachel aus der Haut entfernen. Denn je früher der Stachel entfernt wird, desto weniger Gift kann in den Körper gelangen. Zum Entfernen eignet sich der Fingernagel oder eine Pinzette.

  • Sofort kühlen: denn die Kälte verlangsamt die Ausbreitung der entzündlichen Stoffe in der Einstichstelle. Das hilft den Schmerz zu betäuben und reduziert die Schwellungen.

  • Backpulver auf den Stich: denn das Backpulver wirkt alkalisch und hilft, das saure Gift zu neutralisieren. Dies lindert den Schmerz, Juckreiz und die Schwellung. Einfach einen Teelöffel Backpulver mit etwas Wasser zu einer Paste vermischen und die Paste auf den Stich verteilen. Das Gemisch 5 bis 10 Minuten einwirken lassen.

  • Pfefferminzöl: Pfefferminze desinfiziert und hilft den Juckreiz zu lindern. Sie wirkt außerdem entzündungshemmend, schmerzlindernd und hilft, die Schwellungen zu reduzieren. Einfach 1 bis 2 Tropfen Pfefferminzöl direkt auf die Einstichstelle geben.