Aktualisiert: 23.02.2022 - 14:30

Der Mundschutz ist mittlerweile ein täglicher Begleiter geworden, bringt für unsere Haut allerdings viele Herausforderungen mit sich. Hier findest du Tipps, wie du deine Haut unter der Maske schützen kannst und Irritationen vermeidest.

Maskenpickel
©Foto. shutterstock

«Maskne»: Diese Tipps helfen gegen die Unreinheiten 

«Maskne» beschreibt eine Akne, die sich durch das Tragen von Masken verschlechtert oder wieder auftritt. Es kann zu Pickeln, Mitessern oder trockenen Stellen im Bereich der Mundumgebung, an Kinn und Nase kommen. Hier findest du Tipps, die dagegen helfen. 

«Maskne» regelmäßig wechseln

Laut einer YouGov-Umfrage tragen 13 Prozent ihre Maske sechs bis zehn Mal hintereinander, bevor sie ausgetauscht wird. Der wichtigste Tipp gegen Masken-Akne liegt also auf der Hand: Bereits durch einmaliges Tragen sammeln sich aufgrund des feuchtwarmen Milieus Keime unter der Maske. Wechsele deine Maske daher nach acht Stunden des Tragens.

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Tragedauer

Nach spätestens 1,5 Stunden dauerhaftem Tragen solltest du den Mundschutz kurz abnehmen, um einen Feuchtigkeitsstau, also Nährboden für Keime, zu vermeiden und die Haut atmen zu lassen. Beim Abnehmen solltest du die Maske nur an den Bändern anfassen und die Hände vor dem Auf- und Abziehen desinfizieren.

Einen gebrauchten Mundschutz solltest du nicht in die Hosentasche stecken, sondern am Gummizug aufhängen, sodass er kontaktlos trocknen kann.

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Leichte Cremes und kein Make-up

Um Hautreizungen und Pickeln unter dem Mund-Nasen-Schutz vorzubeugen, solltest du eine feuchtigkeitsspendende Creme benutzen. Verzichten solltest du auf zu fetthaltige Cremes und stark deckendes Make-up, damit die Poren unter der Maske atmen können.

Eine pflegende Alternative ist die getönte Tagescreme, welche du auch ganz einfach aus ein paar Tropfen Make-up mit der Tagespflege selbst mischen kannst.

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Maske nicht nach Rasur aufsetzen

Männer sollten nach der Rasur auf Aftershave verzichten oder 30 Minuten warten, bevor sie die Maske tragen. Denn auch Aftershave und Aftershave-Balsam können darunter zu Hautreizungen führen.

Hausmittel bei gereizter Haut

Gegen gereizte Haut kann bereits ein befeuchteter Schwarzer-Tee-Beutel helfen, den du für rund zehn Minuten auf die betroffene Stelle legen kannst. Eine Maske aus Quark und Honig wirkt antibakteriell und beruhigt die Haut ebenfalls nach einem langen Maskentag. 

Als Nahrungsergänzung gegen Pickel eignen sich Zink und Kieselerde in Tabletten und Pulverform.